In deiner WG ist
ein Zimmer frei?

Unterstütze Menschen dabei aus Massenunterkünften, in denen kein menschenwürdiges Leben möglich ist, in gleichberechtigte Wohngemeinschaften umzuziehen.

Wir vermitteln freie Zimmer in deiner Wohngemeinschaft oder deinem Haus an eine geflüchtete Person! Egal, ob du in einer Studi- oder Zweck-WG lebst oder ob es um ein altes Kinderzimmer geht. Egal, ob in der Großstadt oder auf dem Land – wir freuen uns über jede Anmeldung. Natürlich lernt ihr euch erst einmal kennen. Um die Finanzierung der Miete kümmern wir uns übrigens gemeinsam – sicher ist: Ihr bekommt die Miete 🙂

Es geht ganz einfach!

Ihr meldet euer freies Zimmer auf unserer Website an. Dazu benötigen wir nur ein paar Infos zu euer Wohnsituation. Wir kontaktieren euch und suchen dann eine geflüchtete Person, zu der eure Wohnsituation passt. Wir stellen den Kontakt zwischen euch her und ihr lernt euch kennen.

Wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten zur Finanzierung der Miete. Ihr müsst die Miete nicht selbst zahlen.

Geschafft: Eure neue Mitbewohnerin bzw. euer neuer Mitbewohner zieht bei euch ein. Wir sind natürlich auch weiterhin bei allen Fragen für euch da.

Dein Ansprechpartner Julian

Julian ist eure feste Ansprechperson, die euch während des ganzen Vermittlungsprozess begleitet und alle eure Fragen beantwortet. Dafür ist Julian bundesweit mit Unterstützung- und Beratungsorganisationen vernetzt. Gemeinsam besprecht ihr, wie ihr euch ein Zusammenleben in der Wohngemeinschaft vorstellt und Julian findet eine Person, für die diese Wohnsituation passt.

Ihr habt rechtliche Fragen zum Thema Untervermietung oder zur Finanzierung? Kein Problem, Julian kennt sich bestens aus. Kontaktiert ihn gern, wenn ihr Fragen im Vorfeld der Anmeldung des Zimmers habt.

FAQs

Das hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Oft werden geflüchteten Menschen viele bürokratische Hürden in den Weg gelegt, bevor sie aus den Massenunterkünften ausziehen können. Vom Zeitpunkt der Anmeldung auf unserer Seite bis zum Einzug kann es 4-6 Wochen dauern.

Für die Finanzierung der Miete finden wir gemeinsam einen Weg. Abhängig von der Kommune, in der ihr lebt, und vom Status des geflüchteten Menschen kann das z.B. eine Kostenübernahme durch Ämter sein oder eine Finanzierung aus Mikrospenden. Gegebenenfalls können wir die Miete durch unser Mietspendenkonto ergänzen. Zum Lebensunterhalt: Im Regelfall wird sich der geflüchtete Mensch selbst finanzieren beziehungsweise je nach Status geringe Zuwendungen vom Staat erhalten.

Auf jeden Fall. Teilt uns gerne mit, was für euch beim Zusammenleben wichtig ist. Grundsätzlich: Es fliehen viel weniger Frauen als Männer allein, insofern ist es oft schwierig, eine allein flüchtende Frau zu finden. Wir haben auch sehr viele erfolgreiche Vermittlungen, bei denen Wohnraumgebende zwar eine Frau gesucht haben, wo es aber auch mit einem männlichen Mitbewohner prima läuft. Einige WGs können sich ausschließlich ein Zusammenleben mit vegan oder vegetarisch lebenden Menschen vorstellen. Dazu: Konsumverzicht ist Ausdruck eines Überangebots, was für die meisten Menschen weltweit nicht Realität ist. Es kann also sehr lange dauern, eine vegan oder vegetarisch lebende Person zu finden. Es wäre schön, wenn ihr bei euren Wünschen tolerant seid. Wir vermitteln aus Gründen übrigens keine alleinstehenden Frauen zu alleinstehenden Männern. Bitte seht von solchen Anfragen ab.

Dann ist es wie in jeder anderen WG: Ihr versucht gemeinsam eine Lösung zu finden – im Zweifelsfall mit unserer Unterstützung. Wenn es nicht gelingt eine Lösung zu finden, muss das Wohnverhältnis unter Umständen aufgelöst werden.

Das hängt zunächst einmal von euch ab. Damit der geflüchtete Mensch aber nicht in einer weiteren Ungewissheit verharren muss und etwas Planungssicherheit hat, vermitteln wir erst ab einem Mindestzeitraum von fünf Monaten. Bei kürzeren Zeiträumen können wir euch gegebenenfalls an andere Einrichtungen weiterleiten.

Wir möchten, dass der geflüchtete Mensch unter den gleichen Bedingungen lebt wie die anderen Mitbewohner*innen. Aus diesem Grund vermitteln wir nur, wenn der geflüchtete Mensch ein eigenes Zimmer zur Verfügung hat.

Unter bestimmten Umständen gerne. Da uns das Zusammenleben von beheimateten und geflüchteten Menschen wichtig ist, suchen wir für solche Fälle nach Interessierten, die sich so ein Zusammenleben vorstellen können. Meldet euch einfach an, dann besprechen wir alles im persönlichen Gespräch.

Nein. Möchtet ihr euer Zimmer für ein Kind oder eine*n Jugendliche*n anbieten, dann wendet euch an das zuständige Jugendamt.

Nein, es fallen keinerlei Kosten an – Zusammenleben Willkommen ist eine spendenfinanzierte, gemeinnützige Non-Profit-Organisation (NPO). Unser Kernteam arbeitet bezahlt, der Vorstand und viele Supporter*innen ehrenamtlich. Ihr könnt unsere Arbeit sehr gern mit einer Spende unterstützen an unseren Verein Mensch Mensch Mensch e.V., der das Projekt trägt.

Mensch Mensch Mensch e.V.
IBAN: DE88430609671167120500
BIC: GENODEM1GLS
Bankname: GLS Gemeinschaftsbank

Als gemeinnütziger Verein können wir bei Bedarf auch Spendenquittungen ausstellen. Mehr Informationen dazu finden sich auf unserer Spendenseite.

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